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Hitze bedeutet zusätzliche Belastung für herzkranke Hunde
28.07.2022
Die teils extremen Sommertemperaturen belasten viele Menschen und Tiere. Besonders für ältere und herzkranke Hunde stellt die Hitze eine Gefahr dar. Auch wenn eine Herzerkrankung bereits feststeht und sich die HundebesitzerInnen auf die Veränderungen im Alltag eingestellt haben, sollte den Vierbeinern eine besondere Beachtung geschenkt werden. Denn die hohen Temperaturen belasten das Hundeherz sehr, und die reduzierte Durchblutung von Gehirn und anderen Organen kann zu Ohnmachtsanfällen, Kollaps oder der Entstehung eines Lungenödems führen. Symptome für eine eventuelle Herzerkrankung können vermehrtes Hecheln, Husten, Müdigkeit sowie Appetitlosigkeit sein. Stellt die Tierärztin/der
Tierarzt bei dem Vierbeiner eine Erkrankung des Herzens fest, können eine moderate Bewegung, eine angepasste Ernährung sowie entsprechende Arzneimittel das Herz entlasten bzw. stärken. Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) empfiehlt zusätzlich ein Atemtagebuch, das das Fortschreiten der Krankheit kontrollieren kann und dem behandelnden Tierarzt hilft, den Verlauf der Krankheit einzuschätzen und die Therapie, wenn nötig, anzupassen. Grundsätzlich sollten herzkranke Tiere bei hoher Hitze in den frühen Morgen- sowie den kühlen Abendstunden spazieren gehen und sich nach Belieben in einem Gewässer abkühlen. Zudem sollte immer ein kühler Liegeplatz im Schatten verfügbar sein, ebenso ausreichend Trinkwasser.
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