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Bisher 38 WNV-Infektionen bestätigt
14.09.2022
Laut Informationen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurde seit dem 1. Juli 2022 das West-Nil-Virus (WNV) bereits bei 32 Wild- und Zoovögeln sowie sechs Pferden nachgewiesen. Wie auch schon in den letzten Jahren traten die Infektionen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen auf. Erstmals wurde das Virus, das durch Stechmücken übertragen wird, auch bei einem Pferd im Großraum Hamburg nachgewiesen. Da auch in Zukunft mit weiteren Infektionsfällen zu rechnen ist, empfiehlt die
Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am FLI dringend eine Impfung von Pferden, die in die betroffenen Gebiete verbracht werden sollen. Im Rahmen einer Blutspende wurde das Virus zudem bei einer Frau im Westen Sachsen-Anhalts festgestellt. Die erwachsene Patientin hatte keine erkennbaren Symptome. Das Robert Koch-Institut (RKI) rät Personen in Risikogruppen für schwere Verläufe von WNV-Infektionen, auf einen umfassenden Mückenschutz zu achten bzw. potenzielle Mückenbrutplätze zu entfernen.
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