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Verpflichtende Deklaration nach Herkunft gefordert
20.02.2020
Nach zu den neuesten Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zu dem Ei-Skandal um die Firma „Pro Ovo“ in Oberösterreich hat Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, seine Forderung nach Einführung einer verpflichtenden und kontrollierten Kennzeichnung nach Herkunft und Tierwohl in Restaurants und öffentlichen Küchen bekräftigt. Die Untersuchungen haben aufgedeckt, dass offenbar importierte, verdorbene Eier zu Flüssigware verarbeitet und unter falscher Kennzeichnung an Industrie und Gastronomie verkauft worden waren. „Leider war absolut klar, dass sowas passiert, wenn bei Lebensmitteln weitestgehend Intransparenz herrscht. Derzeit muss weder gesagt werden, woher die Eier stammen noch, wie sie produziert wurden. Der Konsument muss darauf vertrauen, dass stimmt, was auf der Packung oder
Speisekarte steht. Das ist unzumutbar. Mit einer verpflichtenden Deklaration nach Herkunft und Tierwohl wäre das wohl viel früher aufgefallen. Die Bundesregierung sollte nun umgehend handeln, damit dieses Betrugs-System endlich ein Ende findet“, erklärt Bohrn Mena. „Die Täuschung der Konsumenten muss ein Ende finden. Viel zu lange schon tolerieren wir, dass uns Essen vorgesetzt wird, dessen Herkunft wir nicht kennen. So steckt im Kaiserschmarrn oder Gugelhupf oft das importierte Flüssig-Ei aus der Ukraine oder Indien. Die Wirtschaftskammer muss spätestens jetzt endlich die Blockade aufheben. Wir fordern Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Konsumentenschutzminister Rudolf Anschober auf sofort zu reagieren und unmittelbar das Thema Kennzeichnung ganz oben auf die Agenda zu setzen“, so der Initiator abschließend.
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