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Anschaffung von Heimtieren gut planen
30.09.2021
Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober appelliert der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) an zukünftige HalterInnen, die Anschaffung von Heim- und Haustieren gut zu überdenken. Denn gerade durch die Corona-Pandemie, verbunden mit der Verlagerung der täglichen Arbeit ins Home-Office, ist der Wunsch nach einem tierischen Familienmitglied ungebrochen. „Potenzielle Tierhalter und alle Eltern, deren Kinder sich ein Heimtier wünschen, sollten sich fragen: Passen die Bedürfnisse des Tieres zum Lebensstil der Familie? Wer betreut das Tier während des Urlaubes oder während der Berufstätigkeit? Kenne ich den Aufwand und die Kosten für die tägliche Pflege beziehungsweise will und kann ich mich ihm ein Tierleben lang widmen?", rät ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. „Werden diese Fragen nicht geklärt, fühlen Tierhalter
sich möglicherweise überfordert und die Tiere sind am Ende die Leidtragenden", mahnt Holthenrich. Zu bedenken sei die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere. So werden Katzen bis zu 20 Jahre, Hunde bis zu 15 Jahre alt. Während die durchschnittliche Lebenserwartung von kleineren Heimtieren wie Meerschweinchen, Kaninchen und Hamstern bei zwei bis zehn Jahren liegt, können beispielsweise Reptilien und Papageien über 50 Jahre alt werden. „Je länger Heimtier und Mensch zusammenleben und je älter ein Tier wird, desto vertrauensvoller wird die Beziehung und desto mehr fördert sie bei einer tiergerechten Haltung das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Menschen", erklärt Holthenrich. Für Halter, die sich nicht lange binden wollen, sei jedoch ein Heimtier mit einer etwas geringeren Lebenserwartung geeigneter.
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