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Tierschutzorganisationen fordern globalen Pandemievertrag
29.11.2021
In einem Offenen Brief an die Regierungen der Welthandelsorganisation (WHO) haben sechs internationale Tier- und Menschenrechtsorganisationen, darunter VIER PFOTEN, ein globales Pandemieabkommen gefordert. Der Fokus des Vertrags sollte angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Corona-Pandemie auf der Prävention von Pandemien liegen. „Es ist höchste Zeit für einen globalen Pandemievertrag. Das Virus kennt schließlich keine staatlichen Grenzen! Wir müssen dabei nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern auch das Wohlergehen der Tiere und den Schutz der Natur im Auge haben. Angesichts der Ereignisse der letzten 18 Monate können wir nicht länger den Kopf in den Sand stecken. Die Mitgliedstaaten müssen diese historische Chance für
einen "One Health - One Welfare"-Ansatz zur Pandemieprävention ergreifen“, erklärte Josef Pfabigan, Vorstandsvorsitzender von VIER PFOTEN. Pfabigan verweist auf die Zukunftsstudie zur Pandemieprävention, die die Tierschutzorganisation im Oktober diesen Jahres veröffentlicht hatte. Die Studie hat deutlich gemacht, dass der Einfluss des Tierschutzes auf Pandemien wie COVID-19 bisher deutlich unterschätzt wurde. „Wir müssen jetzt handeln und einen global koordinierten Plan umsetzen, damit sich solche Katastrophen nicht wiederholen. Tierschutz muss in den Mittelpunkt gestellt werden. Wir müssen die Art und Weise, wie wir Menschen mit Tieren umgehen, grundlegend verbessern. Global auf Vorbeugung zu setzen, ist für uns der einzig richtige Weg zum Erfolg“, so Pfabigan abschließend.
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