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Lungenwürmer gefährden Gesundheit von Hunden
09.09.2022
Lungenwürmer kommen in Deutschland immer häufiger vor. Ein Befall mit den Endoparasiten wird besonders bei Hunden vermehrt nachgewiesen, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mitteilt. Die Vierbeiner nehmen die Wurmlarven über infizierte Schnecken oder deren Schleim auf. Das kann beispielsweise schon beim Grasfressen passieren. Auch an Bällen, Wassernäpfen oder Spielzeugen, die über Nacht im Garten bleiben, können sich kleinere Schnecken anheften oder verstecken. Diese können dann beim Spielen oder Trinken versehentlich vom Hund verschluckt werden. Im Laufe ihrer Entwicklung besiedeln Lungenwürmer den
Magen-Darm- Trakt der Vierbeiner und verursachen Symptome wie Husten, Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot, Appetitlosigkeit sowie Augen- und Nasenausfluss. Zudem kann ein Befall zu Blutungsneigung, neurologischen Störungen sowie Herz-Kreislauf-Problemen oder schlimmstenfalls zum Tod des Hundes führen. Mittels einer Untersuchung von Kot oder Blut kann ein Befall mit den Parasiten erkannt werden. Bei rechtzeitiger Behandlung kann das Tier wieder völlig genesen. Bei einem Besuch in der Tierarztpraxis kann zudem abgeklärt werden, ob eine spezielle Lungenwurm-Prävention sinnvoll ist.
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