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Naturnahe Gärten sind aktiver Igelschutz
08.11.2022
Noch immer sind Igel unterwegs, um sich für den baldigen Winterschlaf genügend Gewicht anzufressen. Und einige der putzigen Wildtiere sind auch noch auf der Suche nach dem passenden Winterquartier. GartenbesitzerInnen können die Igel ohne viel Aufwand unterstützen. Manche Arbeiten können sie sich sogar komplett sparen. Die Stacheltiere bevorzugen einen eher unordentlichen Garten mit Laub- oder Reisighaufen, unter denen sie sich verstecken können. Auch werden gerne Hohlräume unter Holzstapeln oder Schuppen als Winterquartier genutzt. „Bitte verschließen Sie diese nicht ausgerechnet jetzt und dünnen Sie ganzjährig grüne Hecken nicht gerade vor dem Winter aus“, appelliert Denise Ritter, Referentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund, an alle Gartenbesitzer. "Für die Igel ist es optimal, wenn aufgehäufte Gartenabfälle wie Laub und Reisig bis mindestens März liegenbleiben.“ Eine für den Igel nahezu perfekte Umgebung ist ein naturnah gestalteter und chemiefreier
Garten mit heimischen Gehölzen und Pflanzen. „Wenn die Zäune nicht bis zum Boden reichen, können die Tiere sich frei bewegen. Optimal sind Hecken oder Lattenzäune, durch deren Lücken sie schlüpfen können“, erklärt Ritter. Igel mögen es auch, wenn Teile des Rasens länger wachsen dürfen. Wer den Igeln und anderen tierischen Gästen ein geeignetes Umfeld schaffen möchte, kann sich also so manchen Arbeitsschritt sparen. Leider werden die stacheligen Wildsäuger auch häufig in der Praxis vorgestellt. Daher sollten den TierärztInnen die Basics sowie die häufigsten Erkrankungen, deren Diagnostik und Behandlung bekannt sein. All dies vermittelt der E-Learningkurs Igel als Patient auf Myvetlearn.de. Aber auch Nicht-TierärztInnen, sollten über ausreichend großes Fachwissen und Sachkunde verfügen. Auch peronen, die sich um Igel kümmern und sie pflegen, sollten Bescheid wissen. Hierzu vermittelt eine Webinar-Aufzeichnung auf Tierhalter- Wissen.de das notwendige Wissen an Nicht-TierärztInnen.
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