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Vorsicht bei der Anwendung von Spot-on-Produkten
08.12.2022
Sogenannte Spot-Ons schützen Hunde und Katzen vor Parasiten wie Zecken und Föhen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Produkte, die für Hunde angeboten werden, auf keinen Fall bei Katzen angewendet werden dürfen. Die in den Spot-Ons enthaltenen Wirkstoffe wie Permethrin, Pyrethroide, Pyrethrin und Chrysanthemenextrakt können zu hoch dosiert zu gesundheitlichen Schäden bei Katzen führen. Zudem ist die korrekte Dosierung von Spot-on-Produkten dringend empfohlen. Mehr hilft in diesem Fall nicht mehr, sondern ist schädlich, rät das BfR.
Sollten Katzen nach einer Parasitenbehandlung bzw. einem Kontakt mit einem Spot-On Symptome wie Krämpfe, Zittern, Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme, vermehrten Speichelfluss, Übergeben oder Durchfall zeigen, muss sofort eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Dabei sollte das angewendete Präparat oder seine Verpackung vorgelegt werden. Ab Januar 2023 stehen TierärztInnen auf Myvetlearn.de weitere Module der Online-Seminar-Reihe „Sicher durch den Notdienst zur Verfügung“. In den Kursen 8 und 10 wird sich Prof. Stephan Neumann intensiv mit Intoxikationen befassen.
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