Bestimmte Rassen haben hohes Risiko für Atemwegsprobleme

Von Französischen Bulldoggen, Möpsen und Bulldoggen ist bekannt, dass Hunde dieser Rassen häufig unter quälenden Atemproblemen leiden. Pekinese und Japan Chin sind ähnlich stark betroffen, wie die Wissenschaftler der University of Cambridge im Fachjournal “PLOS One” schreiben. In ihrer Analyse berücksichtigten sie rund 900 erwachsene Hunde verschiedener kurzköpfiger Rassen.

Viele besonders kurzköpfige Hunderassen haben ein hohes Risiko, an einer die Lebensqualität einschränkenden Atemwegserkrankung, dem Brachyzephalische Obstruktive Atemwegssyndrom (BOAS) zu leiden. Betroffene Tiere haben eine laute, schnaufende oder röchelnde Atmung und neigen bei Anstrengung und Wärme zur Überhitzung und unter Umständen auch tödlicher Atemnot. Solche Tiere zeigen auch häufig Maulatmung, Erbrechen, Schlafstörungen oder haben Ohnmachtsanfälle. Einige von ihnen kann man nur einschläfern, um sie von ihrem Leid zu erlösen.

Betroffene Rassen sind vor allem Mops, Französische Bulldogge, Bulldogge, Pekinesen und Japan Chins. King Charles Spaniel, Shih Tzu, Brüsseler Griffon, Boston Terrier und Bordeauxdogge gelten als mäßig gefährdet, obwohl Untersuchungen zweigen, dass bei diesen Rassen etwa die Hälfte bis 3/4 der Tiere unter den Folgen der Zuchtmerkmale leiden.

Absurderweise sind diese krankmachenden Merkmale bei diesen Rassen ein bewusstes Zuchtziel, weshalb auch von einer Qualzucht gesprochen wird, weil bestimmte Rassemerkmale -hier die Kurzköpfigkeit- für das Tier zur Qual werden.
Daher gilt: Augen auf beim Hundekauf!

University of Cambridge

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