NABU ruft zur Meldung von Zecken auf

Mit den warmen Frühlingstemperaturen steigt auch die Aktivität von Zecken. Neben den heimischen Blutsaugern verbreiten sich in Deutschland zunehmend auch neue Zeckenarten, wie Wiesenzecken (auch als Auwaldzecke bekannt) oder Schafzecke. Diese stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen, fühlen sich hierzulande aber mehr und mehr heimisch.

Um gemeinsam die Verbreitung dieser Zeckenarten zu erforschen, ruft der Naturschutzbund NABU zu einer Mitmachaktion auf, bei der gefundene Zecken fotografiert und gemeldet werden sollen. Jede Meldung liefert Information zur Aktivität dieser Arten und ihrer Herkunft. und welche Tiere sie befallen. Die gesammelten Daten können helfen, mehr über die Verbreitung und das Verhalten der Zeckenarten zu erfahren. „Wir möchten wissen, wie sich im Zuge des Klimawandels die geografische Verbreitung von Buntzecken und anderen Arten bundesweit und in Baden-Württemberg entwickelt“, erklärt Dr. Stefan Bosch, Mediziner und NABU-Aktiver.

Die Naturschützer:innen rufen alle Bürger:innen aktuell gemeinsam mit der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover zur Unterstützung auf. Nach einem Fund sollten Interessierte sowohl die Ober- als auch die Unterseite der Zecke fotografieren und anschließend den Fund über das entsprechende Meldeportal mitteilen. Die Zeckenart kann dort mithilfe von Informationen oder der Bestimmungshilfe zum Durchklicken bestimmt werden. Anschließend ist noch ein entsprechendes Meldeformular auszufüllen.

NABU

Ruhr24

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