Am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond das Osterfest gefeiert. In diesem Jahr fällt der Karsamstag auf den 4. April. Traditionell werden in der Nacht zu Ostersonntag in vielen Ortschaften auch wieder Osterfeuer brennen. Die schon Wochen vor dem Osterfest aufgehäuften Holzstapel stellen für Wildtiere jedoch eine große Gefahr dar. Auf Kleinsäuger, Vögel, Amphibien und Reptilien nämlich wirken die Haufen wie vermeintlich sichere Verstecke.
„Sie bieten Schutz vor Wind und Wetter und werden nicht selten als Nist- oder Rückzugsort genutzt”, erklärt der Naturschutzbund NABU. Die vielen Zuschauer:innen stören zudem die Ruhe der Tiere. Naturschützer:innen raten daher zu einer besseren Vorbereitung und bewussteren Durchführung der Osterfeuer. „Gerade in einer Zeit, in der wir vielerorts über den Rückgang von Arten sprechen, sollten wir sehr genau überlegen, ob solche Veranstaltungen noch zeitgemäß sind”, erklärt ein Sprecher des NABU Niedersachsen in Hannover.
So sollten die Veranstalter:innen unbedingt darauf achten, dass das Holz erst kurz vor dem Abbrennen aufgeschichtet wird. Bereits vorbereitete Haufen sollten vor dem Anzünden sorgfältig umgesetzt werden, damit Tiere fliehen können.
