Durstige Tiere vor Ertrinken schützen

Die nächste Hitzewelle steht Deutschland bevor. Schon ab Mittwoch können die Temperaturen in einigen Regionen die 30-Grad-Marke erreichen. In den Folgetagen werden bis zu 37 Grad erwartet. Ein massives Omega-Hoch und das gleichzeitige Einströmen heißer Wüstenluft aus der Sahara verursachen die Extremtemperaturen.

Nicht nur Menschen, auch Tiere benötigen während der heißen Tage besonders viel Wasser. Hunde, Katzen, Insekten und andere Wildtiere suchen in Pools, Planschbecken, Regentonnen und Gießkannen nach lebenswichtiger Flüssigkeit. Diese können aber schnell zur Todefalle werden. Die Tiere können ins Wasser fallen und ertrinken, wenn es keine Ausstiegsmöglichkeit gibt, erklärt Peta. Die Tierschutzorganisation hat auf ihrer Interseite Tipps aufgeführt, wie sich der tierische Tod durch Ertrinken im eigenen Garten verhindern lässt.

„Immer wieder kommt es vor, dass Katzen, Igel oder Eichhörnchen in Pools, Planschbecken oder Regentonnen ertrinken, weil sie an den glatten Wänden abrutschen und aus eigener Kraft nicht mehr herausfinden“, erklärt Peta-Expertin Lisa Kainz. „Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich solche Unfälle leicht verhindern – und Tierleben retten.“

So können nicht zu steile Rampen aus Holz oder rauem Kunststoff den Tieren helfen, aus dem Wasser zu gelangen und erleichtern beispielsweise auch Igeln das sichere Verlassen von Pools und Planschbecken. Regentonnen sollten durch das Hineinlegen von Ästen unterschiedlicher Breite gesichert bzw. mit einem Deckel verschlossen. werden

Damit große Behältnisse für Bienen, Wespen und Käfer nicht zur Todesfalle werden, kann ein schwimmender Rettungsring mit rauer Oberfläche, Blätter, Äste oder einige Stücke Kork auf das Wasserfläche positioniert werden. In dem Fall, dass Tiere sich nicht selbstständig retten können, sollte können die Tiere behutsam und sicher aus dem Wasser gehoben werden. Bewusstlose, verletzte, apathische oder stark geschwächte Tiere müssen umgehend in einer fachkundigen tiermedizinischen Praxis vorgestellt werden, rät Peta. Wildtiere können meist nach Absprache an eine Wildtierstation übergeben werden

Peta

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