Demenz bei Hunden frühzeitig erkennen

Nicht nur Menschen, auch Tiere können an Demenz erkranken. Nach Informationen des Bundesverbandes für Tiergesundheit (BfT) zeigen aktuelle Studien, dass die Krankheit auch immer häufiger Hunde trifft. Demnach ist etwa jeder dritte Hund mit 12 Jahren und sogar jeder zweite Hund mit 15 Jahren von der sogenannten kognitiven Dysfunktion betroffen. Die bringt Symptome wie Desorientierung, Unruhe in der Nacht, nachlassende Stubenreinheit oder ein verändertes Sozialverhalten mit sich. Diese Form der Demenz beim Hund ist vergleichbar mit der Alzheimer-Erkrankung beim Menschen und

Damit Tierärzt:innen und Tierhaltende die Erkrankung besser verstehen, frühzeitig erkennen und gezielt begleiten können, liefert eine neue Leitlinie erstmals eine fundierte Grundlage. Denn auch wenn sich  die Demenzerkrankung letztlich nicht aufhalten lässt, können die frühzeitige Diagnose und ein angepasstes Management den Verlauf positiv beeinflussen und Symptome deutlich abmildern.

Auch wenn die Demenzerkrankung nicht heilbar ist, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um betroffene Hunde zu unterstützen. Neben medikamentösen Ansätzen, können Ernährung und Supplemente wie Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, mittelkettige Fettsäuren oder geeignete Präparate zur Stressreduktion unterstützend wirken. Zudem sollten kognitive Beschäftigung und feste Routinen in den Hundealltag eingebunden werden.

BfT

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