Die meisten Tierheime in Deutschland platzen aus allen Nähten, unter anderem weil zahlreiche Fundtiere ihren Haltenden nicht eindeutig zugeordnet werden können. Die aufgegriffenen Hunde und Katzen sind zwar mit einem Mikrochip versehen, jedoch haben die Besitzer:innen ihre Vierbeiner niemals registrieren lassen.
„Viele Tierhalter gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Mikrochip allein ausreicht oder sie wissen nicht, dass sie sich selbst um die Registrierung kümmern müssen“, sagt Kerstin Eck, Leiterin von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. Eine eindeutige Zuordnung können nur erfolgen, wenn die Kontaktdaten der Besitzerin/des Besitzers in einem Haustierregister hinterlegt sind.
FINDEFIX hat daher eine Aufklärungskampagne gestartet, die Tierhaltende über die Folgen einer fehlenden Registrierung für Tiere und Tierheime sowie über den einfachen Weg zur Registrierung informiert. Wenn mehr Tierhaltende ihre Haustiere registrieren lassen, könnte das die Tierheime enorm entlasten, so Eck abschließend.
