Ist meine Katze wirklich glücklich?

Eine Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat untersucht, wie gut Katzenhalter das Glück und Wohlbefinden ihrer Tiere wirklich einschätzen können. Insgesamt wurden mehr als 400 Katzenhalter in Österreich und Deutschland darüber befragt, wie sie die Lebensqualität ihrer Katzen einschätzten – im Durchschnitt mit 89 von 100 Punkten.

Diese subjektiven Einschätzungen korrespondieren zwar mit einigen Elementen der detaillierten Analyse, stimmen aber nicht immer mit einer systematischen Bewertung überein, die auf 54 verschiedenen Indikatoren wie Energielevel, Stimmung, körperlicher Verfassung, Appetit und Qualität der Beziehung beruht. Besonders sichtbare Signale wie Neugier, Aktivität oder Angst werden von Halter:innen gut erkannt, während weniger auffällige, aber für das Wohlbefinden kritische Faktoren, häufig übersehen werden. Dazu gehören zum Beispiel Gewichtszunahme, altersbedingte Veränderungen oder eine Reduktion natürlicher Verhaltensmöglichkeiten, die sich erst über längere Zeit einschleichen, aber die Lebensqualität stark beeinflussen können.

Die Studie betont außerdem die Bedeutung einer guten Mensch-Tier-Beziehung: liebevolle Interaktionen und eine Umgebung, die natürliche Verhaltensweisen wie Klettern, Erkunden und Spielen ermöglicht, fördern das Wohlbefinden der Katze. Die Forschenden empfehlen, die eigene Katze regelmäßig auch aus einer strukturierten, objektiven Perspektive zu betrachten – nicht nur darauf zu achten, ob sie gerade zufrieden wirkt, sondern auch subtilere Aspekte wie Beweglichkeit, Gewicht und Alltagsverhalten im Blick zu behalten.

Wir haben anhand einiger dieser und weiterer Kriterien eine Checkliste entwickelt, mit Hilfe derer Sie das Wohlbefinden Ihrer Katze möglicherweise besser einordnen können, ebenso wie eine Vorlage für einen Monats-Check des Wohlbefindens.

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